
Spargel schälen leicht gemacht
Was steht denn da im Hofladen auf dem Spargelhof? Was ein bisschen wie ein Greifautomat aussieht, bei dem man mit viel Fingerspitzengefühl (und Glück) ein Plüschtier gewinnen kann, ist tatsächlich eine Spargelschälmaschine. Das Modell «spargel to go» von der deutschen Firma HEPRO kann weissen und grünen Spargel schälen.
Das Einzige, was man machen muss, ist die Stangen nach dem Bezahlen in die Maschine einzulegen und fertig geschält wieder rauszunehmen. Alles andere übernimmt «spargel to go». Das Gerät ist mit Sensoren ausgestattet, die den Durchmesser der Spargelstangen messen. Anhand dessen, berechnet die Maschine, wie viele Schälschnitte nötig sind. So wird nichts verschwendet.
Die Maschine erspart einem nicht nur das lästige Schälen zu Hause, sie bietet auch eine kleine Show. Durch das Fenster kann man ihr nämlich bei der Arbeit zusehen. Kommen die Stangen aus der Maschine, lassen sie sich direkt im heissen Wasser kochen, im Ofen backen oder anderweitig zubereiten.
Eine Neuheit in der Schweiz
Wie Benjamin Keil, Hofleiter des Spargelhofs sagt, ist die Spargelschälmaschine eine Neuheit in der Schweiz. Und er hebt noch einen Pluspunkt hervor: Spargeln mit leichten optischen Mängeln wie Verfärbungen werden durch das Schälen zu hübschen, reinweissen 1. Klasse Spargeln. Der Unterschied zwischen 1. und 2. Klasse Spargel.
Für das Schälen verlangen wir einen Unkostenbeitrag von 1 Franken. So finanzieren wir den Unterhalt der Maschine, sprich Kosten für Reinigung, Strom und Miete des Geräts. Wir testen «spargel to go» dieses Jahr nämlich erst einmal. Wenn die Maschine einen soliden Job erledigt und bei der Kundschaft gut ankommt, kann es sein, dass sie künftig jeden Frühling beim Schälen hilft und auch noch in die anderen Hofläden wandert.
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